Saisonspiele 2023/24

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Neue Partnerschaft mit vielen Projektideen

Wölfe und Luckenwalde rücken zusammen

mtv koop luckenwalde

Neue Wege beim MTV. Die Wölfe arbeiten in Zukunft mit der Handballvereinigung Luckenwalde zusammen. Erstes Projekt ist die gemeinsame A-Jugend, die in der neuen Saison gemeinsam in der Brandenburgliga antreten wird. Es soll aber nur der Beginn einer sportlichen Zusammenarbeit sein. Mehr...

 von Conrad Hipp

In der Verbandsliga Süd lieferten sich die Wünsdorfer Wölfe und die Handballvereinigung Luckenwalde einst Duelle von großer Rivalität. Jetzt setzen sich beide Verein in ein Boot. Der MTV und die HV aus Luckenwalde planen in Zukunft interessante gemeinsame Projekte. Eins davon ist bereits gestartet.

Nach dem Gewinn der Kreismeisterschaft hat sich die A-Jugend der Wölfe in der neuen Saison für die Brandenburgliga angemeldet. Der personell dünn besetzte Kader sollte dafür aber verstärkt werden. Dort kamen die beiden Verein erstmals zusammen. Wünsdorf und Luckenwalde werden in der neuen Saison gemeinsam in der Brandenburgliga antreten – unter dem Namen der Wölfe. In der Meistersaison begleiteten Rudi Schulz, Stefanie Leese und Chris Weniger-Lötz die ältesten Welpen. Nach seinem Abgang wird nun Oliver Much von der HVL das Training leiten. „Die Vorstände beider Vereine sind von dem Projekt begeistert“, sagt der HVL-Vorstandsvorsitzende Gordon Roth.

Die A-Jugend soll aber nicht das einzige gemeinsame Projekt bleiben. Gerade im Nachwuchsbereich denkt man hier an nächste Schritte. Aus der gemeinsamen A-Jugend sollen nun Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt werden, um möglicherweise in Zukunft ein gemeinsames Jugendkonzept auf die Beine zu stellen. Roth: „Das muss zusammenwachsen. Man muss ein Gefühl füreinander entwickeln. Die Chemie muss stimmen und die stimmt jetzt.“ Auch von der Wünsdorfer Seite geht man voller Vorfreude die neue Symbiose ein. Abteilungsleiter Nils Barsch: „Wir wollen die Jugendarbeit ausbauen und so ein wichtiger Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche in der Region werden. Wir freuen uns auf eine gute und kommunikative Zusammenarbeit, um den Handball in der Region zu stärken.“

In Zukunft denkt man auch an gemeinsame Trainingscamps oder Trainingsprojekte zwischen den Vereinen. Darüber hinaus sollen auch gemeinsame Aktionen im Erwachsenenbereich werden zwischen den Vereinen geplant und diskutiert. „Man soll sehen, dass man zukünftig gemeinsame Wege gehen will“, erklärt Roth. Der erste Schritt ist mit der gemeinsamen A-Jugend bereits getan.

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