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Drei neue Gesichter beim MTV

Die Wölfe starten in Trebbinmtv neue

Es geht wieder los! Die neue Handballsaison steht in den Startlöchern. Nach dem wegen der Corona-Pandemie zwei Spielzeiten in Folge nicht zu Ende gebracht werden konnten, geht es am Samstag erneut los. 12 Mannschaften werden in der neuen Verbandsliga-Saison in der Südstaffel an den Start gehen. Die Wölfe bekommen neue Gegner – und auch im Rudel selbst hat sich ein bisschen was verändert.

Neben Trainer Ferenc Remes gibt es in der kommenden Saison auch drei neue Spieler im Kader des MTV. Torwart Alexander Volz, Rückraumspieler Jakub Pawlicki und Allrounder Rudolf Schulz verstärken den MTV. Wer sind die neuen Gesichter des Rudels?

Alexander Volz: Der Torhüter kam bereits vor der langen Corona-Pause zu den Wölfen, will sich jetzt endlich im MTV-Tor zeigen. Der 22-jährige Schlussmann wird gemeinsam mit Carlo Hirsing das Torhüter-Duo der neuen Saison bilden. In der Jugend spielte Volz bei Lok Rangsdorf. Dort wurde er in der C-Jugend Vizemeister in der Oberliga. In der A-/B-Jugend feierte er die Kreismeisterschaft sowie einen 3. Platz in der Brandenburgliga der A-Jugend. Ab Samstag wird er den Kasten der Wölfe sauber halten. Der neue Keeper: „Handball war schon immer meine Leidenschaft und meine alte Mannschaft exisitert nicht mehr. Ich möchte in Wünsdorf Spaß und Freude am Handball haben und bin überzeugt, dass wir uns mit dieser Mannschaft zu einem Top-Team in der Liga entwickeln können.“

Jakub Pawlicki: Verbandsliga-Fans kennen diesen Namen bereits, denn der Rückraumspieler spielte in den vergangenen Jahren für Chemie Guben, schenkte dort den Wölfen allein in den letzten drei Aufeinandertreffen 20 Tore ein. Pawlicki spielt im rechten Rückraum, war in Guben neben Jan Rietschel und Dan Klein der dritte Goalgetter des Teams. Aus beruflichen Gründen zieht es ihn nun nach Teltow-Fläming und so eben auch zum MTV. Der 26-jährige „Kuba“ spielte in Polen bereits in der ersten Liga, war in der angebrochenen Saison 2020/21 mit Guben perfekt aus den Startlöchern gekommen und nach fünf Siegen in fünf Spielen der Favorit auf die Meisterschaft. Der Neuzugang: „Ich bin sehr glücklich hier zu sein und habe hier große Unterstützung bei meinem Start bekommen. Ich möchte mit dem MTV einfach so viel Spiele wie möglich gewinnen.“

Guben nahm nach dem Abbruch der Saison 20/21 das Aufstiegsrecht war und wird in dieser Saison nicht auf den MTV treffen, sondern sich in der Brandenburgliga versuchen.

Rudolf Schulz: Der Allrounder hat schon für den Stralsunder HV, Post Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern und die HSG Nordhorn in Niedersachsen gespielt, war dort sogar Kapitän der Landesauswahl. Sein größter Erfolg: Landesmeister und Pokalsieger in MeckPomm. Später in seiner Karriere wechselte der 28-Jährige nach Berlin, spielte dort für die SG OSC Schöneberg-Friedenau und den BTV 1850. Zuletzt spielte Schulz in der Stadtliga Berlin bei der VSG Altglienicke. Sein Wechsel zum MTV kam durch einen Zufall. Beim Testspiel gegen den HC Spreewald spielte Schulz spontan als Gastspieler bei den Wölfen mit, fühlte sich sofort wohl. Schulz: „Nach dem Spiel fiel die Entscheidung, zum MTV zu wechseln, ziemlich leicht. Ich fühlte mich in Altglienicke immer sehr wohl, aber ich kenne Ferenc als Trainer schon länger und der Reiz, nochmal etwas leistungsorientierter und vor allem mit Harz und vor Zuschauern zu spielen, war doch sehr groß.“ Seine Ziele? „Ich will der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen, sich weiterzuentwickeln und in der Tabelle soweit wie möglich oben landen.“

Saisonstart in Trebbin

Am Samstag starten die Wölfe in die neue Saison – außer Schulz werden auch die Neuzugänge mit dabei sein. Fehlen werden Justin Rackwitz (Knie) und Paul Gröpler (Schulter). Erster Gegner nach 315 Tagen Punktspielpause ist der SC Trebbin. Ein alter Bekannter. In der Saison 2017/18, der vorletzten komplett zu Ende gespielten, schaffte Trebbin den Aufstieg in die Brandenburgliga. Nach 35 Spielen (8 Siege, 2 Remis, 25 Niederlagen) zog der SC zu Beginn der Corona-Pause im November 2020 die Mannschaft aus der Brandenburgliga zurück. Deshalb ist der SC einer der wenigen Absteiger in Brandenburg. Sportlich und organisatorisch stieß der Verein an seine Grenzen und entschied sich so, für die langfristig gesündere Lösung. So gibt es nun das Wiedersehen zwischen Wünsdorf und Trebbin.

Wölfe-Co-Trainer Denny Philipp vor dem Saisonauftakt: „Wir sind zufrieden mit der bisherigen Entwicklung der Mannschaft und die Jungs sind heiß auf die neue Saison.“ In den Trainingsspielen hatten die Wölfe bereits mit guten Ergebnissen geglänzt. Nun wollen sie das auch aufs Parkett bringen, wenn es um Punkte geht. Philipp: „Die Mannschaft will nach so einer langen Zeit wieder ein Lebenszeichen setzen.“ Gelingt das in Trebbin?

Nach dem die vergangene Handballsaison quasi nicht stattfand, müssen sich alle Teams erst einmal wieder an den Wettkampfmodus gewöhnen. Für die Eingewöhnung bleibt nicht viel Zeit. Für die Wölfe gibt es erst nach dem fünften Spieltag das erste spielfreie Wochenende – bsi dahin gibt's jede Woche wieder Verbandsliga-Handball, sofern Corona mitspielt. Philipp: „Ich wünsche mir sehr, dass die Saison durchgezogen wird. Von mir aus mit Einschränkungen, Hauptsache die Jungs können spielen. Aber ich bin guter Dinge.“

Das Spiel in Trebbin beginnt am Samstag um 18.30 im Sportkomplex Trebbin. Die begrenzte Anzahl an Gästetickets ist bereits vergriffen.

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